03 38 41 - 34267

 

Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten

… so äußerte sich der zuständige, brandenburgische Fachminister bei der Vergabe des Landestourismuspreises an den Baumkronenpfad, inmitten der berühmten Beelitzer Heilstätten.

Besucher schätzen die Möglichkeit, sich dem einmaligen Heilstätten-Ensemble aus Natur und Geschichte über einen barrierefreien Weg zwischen den Baumkronen zu nähern. Diese Art der Annäherung bietet spannende Einblicke in den Waldpark, die Kaiserzeitbauten - und herrliche Ausblicke bis nach Berlin und über die Wälder im Süden von Potsdam.

Insbesondere im Frühling und im Herbst bietet das facettenreiche Farbspiel des Waldparkgeländes, mit seinem alten Baumbestand, faszinierende Momente für alle Altersklassen. Die Besucher erleben die etwa 65 Baum- und Straucharten des Waldparks in ihrer ganzen Farbpalette aus der Vogelperspektive (in rund 22 Metern Höhe). Auch der 40 Meter hohe Aussichtsturm ist, durch seinen Fahrstuhl, bis zur obersten Aussichtsplattform für jedermann gut zugänglich.

 

Ein Ort voller Geschichte(n)

Vor über 100 Jahren entstanden die Beelitzer Heilstätten. Hier sollte sich die Arbeiterschaft der nahen Reichshauptstadt - umgeben von hochwertiger Architektur und in großzügigen Waldparkanlagen - von der damals grassierenden Tuberkulose erholen. In beiden Weltkriegen dienten die Heilstätten als Lazarette für deutsche Soldaten. Von 1945 bis 1994 waren sie das größte Krankenhaus der „Roten Armee“ außerhalb des Mutterlandes. Nach dem Abzug der Sowjetarmee fielen zahlreiche, bis dahin in Nutzung stehende Gebäude Kupferdieben und andere Zerstörungswütigen zum Opfer. Heute strahlen diese Gebäude trotz oder auch wegen eines romantischen Wildpflanzenbewuchses einen morbiden Charme aus, der an schlafende Schlösser erinnert.

Bei Führungen durch die alten Anlagen tauchen die Besucher in diese besondere Welt ein – natürlich geführt von kundigen Guides in der gewünschten Landessprache.

Das gibt es nur hier: Der „Bonsai-Dachwald“

(S)ein besonderes, botanisches Highlight verdankt das Erlebnisareal der schwärzesten Stunde der alten Heilstätten: den Kämpfen der „Armee Wenk“ gegen die, den Ring um Berlin schließenden, Truppen der Sowjetarmee 1945. Das „Alpenhaus“ brannte aus. Auf dieser beeindruckenden Weltkriegsruine spross ein Dachwald – der wohl größte „Bonsaiwald“ Deutschlands, denn ohne ausreichendes Erdreich und kaum mit Wasser versorgt, gediehen die Bäume - teils seit 70 Jahren - nur im Kleinwuchs und halten doch mit ihren Wurzeln die Decke des Gebäudes.

 

weitere Informationen erhalten Sie unter:

Restaurant & Pension
"Märkisches Gästehaus" Preußnitz
Preußnitz 33
14806 Bad Belzig-Preußnitz

  03 38 41 - 3 42 67
  info@maerkisches-gaestehaus.de